An wen kann ich mich wenden? Meine Tochter (8Jahre) ist in der 3.Klasse. Sie hat große Schwierigkeiten
sich im Untericht zu konzentrieren. Ihre Leistungen in Rechtschreibung und Mathematik sind schlecht,
obwohl sie überdurchschnittlich intelligent ist.
Was kann ich tun? In der Schule sagte man mir, sie solle sich viel bewegen und Sport treiben.
Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar!

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Die Ursachen für Konzentrationsprobleme können sehr unterschiedlich sein: Überforderung, Unterforderung,
familiäre, psychische Belastungen, auch zu geringe motorische Betätigung u.a. Für den letzteren Fall haben
sie schon einen Rat von den Lehrern ihrer Tochter erhalten. Zumeist spielen jedoch verschiedene Faktoren
eine Rolle. Sollten trotz sportlicher Betätigung - möglichst auch an frischer Luft - bezüglich der
Leistungsproblematik keine Veränderungen bei ihrer Tochter sichtbar werden, wäre eine diagnostische
Untersuchung notwendig, bevor weitergehende Hinweise gegeben werden können. Treten die
Konzentrationsprobleme vor allem im Zusammenhang mit schulischen Anforderungen auf, ist eine
lerntherapeutische Behandlung zu empfehlen, in der die Konzentration inhaltlich gebunden gefördert wird.
Sollten innerpsychische Konflikte von ursächlicher Bedeutung sein, könnte eine psychotherapeutische
Behandlung hilfreich sein.
Vielleicht ist es am günstigsten als erstes einen Schulpsychologen zu konsultieren und dann weitere
Schritte einzuleiten, bevor die Symptomatik ihrer Tochter sich verstärkt, Ängste gegenüber der Schule
auftreten und sie in einen Teufelskreis von Leistungsversagen und Ängsten gerät, aus dem sie nur schwer
wieder hinausfinden kann.
Mit freundlichen Grüßen Antje Schwarz

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Sehr geehrte Frau Schwarz,
ich habe durch Zufall Ihre Infos zum o.e. Thema gelesen. Mein 12-jähriger Sohn hat starke Konzentrations-
schwierigkeiten und zusätzlich mit starkem Bewegungsdrang und besonderen Schwierigkeiten bei der
Rechtschreibung. Alles das allerdings nur im Zusammenhang mit dem Schulunterricht. Interessant ist vielleicht
noch, daß ihm niemals mangelnde Intelligenz unterstellt wurde.
Ihr habe leider nicht verstanden, welchen Beruf Sie haben, aber ihre Hinweise und vorgeschlagenen
Maßnahmen zu dem Problem sind sehr einleuchtend. Allerdings wohnen wir hier "auf dem Lande" und die
Möglichkeiten eine "anständige Hilfe" zu erhalten sind sehr beschränkt.
Bei mehreren Sitzungen mit einem Psychologen der örtlichen Lebenshilfe wurde mein Sohn trotz mehrmaliger
Bitte nicht weiter untersucht, weil man bei ihm keine Probleme sah (er ist außerhalb der Schule und allem
was damit zusammenhängt völlig ausgeglichen und ein ganz lieber Junge). Statt dessen wurden wir als Eltern
"behandelt", um uns unsere Sorgen zu nehmen. Eine ebenfalls zu Rate gezogene Schulpsychologin konnte
uns noch weniger helfen. Auf einen einzelnen Termin muß gel. mehr als 2 Monate gewartet werden
(offensichtlich gibt es zu viele noch gravierendere Fälle).
Vor ein paar Tagen überbrachte uns unser Sohn weinend und völlig enttäuscht die Mitteilung, daß er trotz
verbessertem Zeugnis (alles 3 oder 2, ausgenommen deutsche Rechtschreibung) "nur eine Hauptschul-
empfehlung" bekommen hatte (er verläßt soeben die 6. Klasse der Orientierungsstufe). Begründung:
Konzentrationsschwächen, gel. fehlendes Interesse am Unterricht, oft fehlende Hausaufgaben.
Die Motivation für die Schule etwas zu tun wird bei ihm ständig geringer und wir sind völlig verzweifelt.
Wir haben das Gefühl, daß Nachhilfeunterricht in diesem Fall einfach nicht das richtige ist (?).
Haben Sie einen Hinweis, was man noch tun kann?

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
J.W.

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Sehr geehrter Herr W.,
ich denke, dass Ihr Gefühl, dass Sie Ihrem Sohn mit Nachhilfeunterricht nicht helfen können, nicht
ganz falsch ist. Ohne Motivation, Interesse oder wenigstens den Willen, der notwendig ist, um auch
subjektiv Uninteressantes zu bewältigen, ist Lernen kaum möglich. Zunehmender Druck führt zu
wachsender Demotivation und letztendlich zu Lernblockaden. Ich weiß nicht, was die Lehrer dazu
bewogen hat, Ihrem Sohn eine Hauptschulempfehlung zu erteilen, da die Zensuren doch eher an
eine Beschulung in der Realschule (was ja auch trotz der Empfehlung möglich ist) denken lassen,
zumal er gute bis durchschnittliche Leistungen erreicht hat, obwohl ihm diese "Mängel" in der Begründung
nachgesagt werden.
Da es verschiedene Ursachen für mangelnde Konzentration gibt, ist es für mich schwierig, aus der Ferne
eine Diagnose zu stellen. Sollte es nur das fehlende Interesse am schulischen Lernen sein, ist zu hoffen,
dass es den künftigen Lehrern und vielleicht auch Ihnen als Eltern gelingt, Ihren Sohn zu motivieren,
etwas für seine eigene Entwicklung zu tun. Gibt es keine hirnorganische Ursache,könnte es sein, dass
Ihr Sohn seine Energien, die er eigentlich bräuchte, um sich zu konzentrieren, für andere innerpsychische
Prozesse, unbewusste Konflikte, die er nicht lösen kann, braucht. In
diesem Fall könnte eine analytische Psychotherapie hilfreich sein, in der diese Konflikte bewusst gemacht
und bearbeitet werden, so dass die Energien wieder für produktive Entwicklungsprozesse eingesetzt
werden können. Auch wenn Sie "auf dem Lande" leben, gibt es vielleicht in der Nähe einen
Therapeuten - Adressen über den Link zum VAKJP oder Ihre Krankenkasse. Möglich wäre auch eine
Lese-Rechtschreib-Therapie, bei der neben dem Lesen und Schreiben auch an den zugrundeliegenden
psychische Funktionen gearbeitet wird. Hierfür existieren verschiedene Vereine und Institute.
Ich hoffe, dass Sie mit Ihrem Sohn einen Weg finden können, der ihm hilft, den Spaß am Lernen
wiederzufinden!
Antje Schwarz

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Meine Katharina (5) ist sehr unkonzentriert, schusselig (dauernd wirft sie Sachen hin oder um), hat große
Mühe (obwohl sie es kann), Figuren auszumalen oder auf einer Linie auszuschneiden (im Kindergarten).
Sie malt nie Bilder mit z. B. Haus und Männchen, sondern immer ein wildes, buntes Gekritzel. Jetzt soll sie
in die Vorschule und es ist die Frage, ob es dort besser wird, oder ob ich sie noch ein Jahr warten lassen muß.
Sie war schon immer sehr leicht und zierlich. Aber immer, wenn wir dachten "Wann spricht oder läuft sie
endlich,wann lernt sie endlich Farben oder Zahlen oder auf den Topf gehen... ", dann ging´s plötzlich von
einem Tag auf den anderen perfekt. Daher neige ich dazu, abzuwarten, wie sie sich in der Vorschule
entwickelt. Was meinen Sie?

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Sehr geehrte Frau Z,

die Probleme Ihrer Tochter, die Sie in Ihrer Anfrage beschreiben, können verschiedene Ursachen haben.
Wie Sie schon selbst feststellten, verläuft äußerlich sichtbare Entwicklung nicht gleichmäßig - es gibt
Sprünge. Vieles findet unbewusst statt, wird sozusagen ausgebrütet - wenn es reif ist, kann es bewusst
umgesetzt werden. Dass Ihre Tochter unkonzentriert ist und manches nicht so schafft, wie sie es eigentlich
könnte, ist möglicherweise Ausdruck einer Überforderungssituation. In diesem Falle sollte man ihr vielleicht
noch ein Jahr "Spielzeit" einräumen - insbesondere, da sie ja erst 5 Jahre alt und auch zierlich ist. Dies hat
gleichzeitig den Vorteil, dass ihrer psychomotorischen Entwicklung und Reifung - genügend Zeit eingeräumt
wird, um auf die Schule vorbereitet zu sein. Häufig ist es günstiger, den Kindern im Vorschulalter diese Zeit
zu geben, damit sie in der Schulzeit nicht in einen anhaltenden Überforderungszustand geraten.
Ursache für die "Symptome" Ihrer Tochter können jedoch auch innerpsychische Konflikte sein, durch die
Energien abgezogen werden, die notwendig wären, sich konzentriert anderen Dingen zuzuwenden.
Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie Ihre Tochter einem Psychologen vorstellen und sich dort über
geeignete Maßnahmen beraten lassen.

Mit herzlichen Grüßen
Antje Schwarz

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Unser 10-jähr. Sohn ist nicht in der Lage, wenigstens einigermaßen grammatisch richtig zu schreiben.
Bei den Hausaufgaben gibt es nur Tränen; die Konzentration bricht nach ca. 10-15 Minuten von einer
Sekunde zur anderen ab.

In den ersten Lebensjahren wurde er mehrfach operiert (zumeist Augenstenosen, Ohren - ALLES linksseitig -).
Offenbar war er Linkshänder (er aß mit der linken Hand). Er wurde (leider) als Kleinkind auf das Essen mit
der rechten Hand umgewöhnt. In der Folgezeit standen auch Besuche bei Logopäden an.

Das Auswendig Lernen bereitet keine großen Probleme; das Spiel "Schiffe versenken" spielt er ohne
Hilfsmittel, so dass er sich die Standorte u. Züge merken muss (u. dieses offenbar auch ganz gut schafft).
Desweiteren spielt er viel Nintendo u. prägt sich auch hier innerhalb kürzester Zeit alles ein.
Sportlich verfügt er über eine sehr gute koordinative Fähigkeit; er ist hier bereits in der Region als
guter Fußballer bereits bekannt.

Wir schwanken aufgrund aller Tatsachen zwischen 'tatsächlicher Lern-/Konzentrationsschwäche'
und 'tatsächlicher Faulheit' bzw. Desinteresse hin und her. Vielleicht hätten Sie hierzu einen Tip.
Wir beabsichtigen, einen Schulpsychologen aufzusuchen; dennoch hören wir sehr gerne auch
andere Meinungen (der Weg zum Psychologen fällt uns z.Zt. noch schwer).

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Sehr geehrter Herr M.,
wichtige Voraussetzungen dafür, sich zu konzentrieren, sind Motivation und Interesse. Deshalb ist es nicht
verwunderlich, dass Ihr Sohn in Bereichen, die ihm Spaß machen, keinerlei Konzentrationsprobleme hat.
Die Entwicklung Ihres Sohnes wurde gerade in den frühen Jahren durch gesundheitliche Probleme belastet,
was sicher auch nicht ohne Folgen auf die Psyche blieb. Da in seinem Fall insbesondere die Sinnesorgane
betroffen waren, ist es verständlich, dass es im sprachlichen Bereich zu Schwierigkeiten kommt.
Diese frühe Zeit spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für die schriftsprachliche Entwicklung, weshalb
er hier einen verstärkten Nachholebedarf hat, mehr Zeit bräuchte, die er vermutlich im Rahmen des
regulären Schulunterrichts nicht hat. Nachhilfeunterricht ist in diesem Falle nicht ausreichend, da hier nur
Lücken gestopft werden, weniger ganzheitlich und von den Grundlagen aufbauend herangegangen wird.
Zusätzlicher Druck führt eher dazu, dass Ihr Sohn immer weniger motiviert ist zu schreiben, sich nicht
konzentriert, ausweicht. Zusätzlich wird Ihre Beziehung belastet, so dass es zu weiteren Spannungen
und psychischen Problemen kommen kann. Ein Schulpsychologe kann Ihnen in dieser Situation neben der
Diagnose Möglichkeiten eröffnen, die Ihren Sohn entlasten und seine in diesem Bereich ins Stocken
geratene Entwicklung wieder in Gang setzen können. Hierzu gehört dann nicht nur eine spezielle Förderung,
sondern auch die Beratung des Lehrers Ihres Sohnes. Sollten die schulischen Maßnahmen nicht ausreichen,
müssten Sie sich an eine außerschulische Institution wenden.Hierfür existieren verschiedene Vereine und
Institute z.B. das Paetec Institut für Therapie mit Instituten in verschiedenen Bundesländern -
Informationen über den Link auf meiner Seite.
In der Hoffnung, dass ich die Schwelle, einen Psychologen in Anspruch zu nehmen, für Sie etwas senken
konnte, wünsche ich Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute.
Antje Schwarz

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Ich bin 14 Jahre altgehe in die 8. Klasse und leide seit längerem vermutlich an Konzentrationsschwäche.
Ich nehme schon seit 4-Jahren Nachhilfe in Mathe, was allerdings bisher nicht viel brachte.Vor den Arbeiten
habe ich ständige Angst.Ich werde auch immer schlechter in anderen Fächern.Versuche ich zu lernen lenke
ich mich zu schnell ab.Auch bin ich ständig müde, kann auch in der Schule nicht gut aufpassen.Meine Eltern
meinen das ich zu faul wäre. Aber früher konnte ich mich wenigstens noch auf die Sachen konzentrieren
die mir Spaß machten.Heute fühle ich mich oft überfordert und schiebe alle Arbeiten vor mir her,ich fühle
mich auch als ob ich nur noch als gefühlsloses etwas irgendwie durchs Leben komme.Bitte geben sie mir
einen Rat wie ich auch besser lernen kann.

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Du könntsest ADS bzw. ADD haben. Das ist eine Krankheit, bei der zuwenig Botenstoffe im Gehirn hergestellt
werden!
Bei mir wurde es erst mit 26 festgestellt, bis dahin hielten mich alle für faul oder dumm!
Suche nach einem Arzt, der sich damit auskennt!

Hallo, ich bin Nadja, 18 Jahre alt und habe auch Konzentrationsschwäche. Erst jetzt wurde es mir richtig
bewußt. Früher habe ich schon gemerkt, dass ich im Unterricht nicht zuhören konnte.Wenn mir was erklärt
wird, dann höre ich zwar zu, kann es aber nicht aufnehmen. Dann weiß ich nicht mehr so genau, was zu
mir gesagt wurde. Ich habe auch noch nie gerne gelesen, weil ich dann immer alles doppelt und dreifach lesen muss.

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Liebe Christin,

da du schon einige Zeit Nachhilfemaßnahmen in Anspruch genommen hast, ohne dass dies zu einem
deutlichen Erfolg geführt hat, solltest du nach neuen Wegen suchen. Bei deinen Überlegungen dazu
könnte dich ein/e Psychologe/in unterstützen, so dass du mit ihm oder ihr das herausfindest, was dir
am besten helfen könnte - Lerntherapie, Entspannungstraining oder Psychotherapie. Am besten wendest
du dich dazu an euren Schulpsychologischen Dienst, an einen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
oder eine Einrichtung für Lerntherapien (Adressen z.B. über den Link zum VAKJP oder Paetec Institute für
Therapie auf dieser Seite).

Viel Glück
Antje Schwarz

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Liebe Christin,

ich bin der Vater von Stephan. Er hat die gleichen Probleme wie Du. Leider kann er seine Probleme
nicht - wie Du - selbst formulieren und ist der Meinung, die Schule, wir die Eltern und die ganze
Welt stellt sich gegen ihn. Leider kann ich Dir auf Deine Fragen keine Antwort geben, weil wir
selbst auf der Suche sind. Jedenfalls bist Du einen Schritt weiter als unser Sohn und kannst
Dein Problem beim Namen nennen. Das, finde ich, ist schon viel wert. Vielleicht können wir uns auf
diesem Wege noch etwas mehr unterhalten ??

Herzlich Christian

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Ich habe einen 11jährigen Sohn, der erhebliche Schwierigkeiten in der Orientierungsstufe hat.
Laut Aussagen der Lehrer kann er sich nicht dauerhaft im Unterricht konzentrieren, so daß ein großer
Teil der Lerninhalte für ihn verloren ist. Er hat außerdem Schwierigkeiten die Sinninhalte der Texte zu
erfassen und kann daher Fragen in Klassenarbeiten nur mangelhaft beantworten. Wer kann helfen?

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Am besten an den Schulpsychologischen Dienst wenden und diagnostizieren lassen. Daraus lassen sich
dann mögliche bzw. notwendige Maßnahmen ableiten. A.S.

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Nach Meinung des Lehrers ist meine Tochter/7J. im Vergleich zu anderen Kindern konzentrationsschwach.
Welchen Weg muß ich gehen, um zu klären, ob meine Tochter Hilfe benötigt und wenn ja, welcher Weg
der richtige ist?

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Aus eigener Erfahrung (4 Kinder)empfehle ich Ihnen:
Wenig bis kein Fernsehen. Fernsehen bedeutet für Kinder oxidativen Stress, d.h. sog. freie Radikale
werden im Körper vermehrt gebildet.
Das schwächt das Immunsystem, vor allem wenn durch Mangelernährung, wie sie in Deutschland
2 von 3 Kindern haben (Vitalstoffmangel)
das Immunsystem nicht mit den freien Radikalen fertig wird.

Lesen Sie mal das Buch von Barbara Simonsohn: Die Heilkraft der Afa-Alge, erschienen im Goldmann Verlag.
Hunderttausende amerikanischer Kinder bekommen RITALIN, in Drogenszenen als "Speed" bekannt.
Besser wäre es, den Kindern, statt sie abhängig zu machen, 1 Gramm der Afa-Alge zu geben.
Der bekannte Gehirnforscher und Ernährungspionier Christian Opitz empfiehlt die Afa-Alge in Verbindung
mit frischem Leinöl (Gamma-Linolensäure) als die beste Gehirnnahrung der Welt.

Wir haben mit der Afa-Alge aus dem oberen Klamath-See beste erfahrungen gemacht.

Und noch etwas: Lassen Sie prüfen, ob Ihr Kind Quecksilber im Körper hat.
Mütter, die selbst auf Grund von Amalgam-Füllungen Quecksilber im Körper haben, entgiften sich selbst
zu etwa 75% über das erste Kind.
Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, sende ich Ihnen (und allen anderen Interessierten) gerne einige
Informationen zu diesen Themen zu.

Gruß!

Diether B.

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Das Fernsehen einzuschränken bzw. abzuschaffen ist eine hervorragende Idee. Die nachstehende Leere
muss jedoch sinfvoll ausgefüllt werden: Musizieren, Sport, Theater spielen, sich auf jeden Fall mit Menschen
beschäftigen!

Es gibt tausend und einen Grund für Konzentrationsschwächen: Ernährungsfehler (z. B. schlechte Fette
(Pommes und Ritalin in den USA), Bewegungsmangel, fehlender Glaube, familiäre Probleme, Ängste, etc.)

Kinder sind meist ein Spiegelbild der Eltern, d. h. Sie haben gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Hier liegt
der Schlüssel. Gehen Sie zu vielen unabhängigen Beratungen und integrieren Sie Ihre Kinder darin.
Ein Problem wird erst dann ein Problem, wenn man eines daraus macht. Betrachten Sie es als Aufgabe,
das ist wesentlich einfacher, denn es entbindet von der Schuldfrage.

Gehen Sie zu unabhängigen Beratungen, da eine Ferndiagnose immer höchst zweifelhaft ist!

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Sehr geehrte Frau K.,

da die "Konzentrationsschwäche" Ihrer Tochter durch den Lehrer festgestellt wurde, hängt diese
möglicherweise mit schulischen Problemen zusammen. Deshalb wäre es am günstigsten, den zuständigen
Schulpsychologen zu konsultieren, da dieser neben der Leistungsdiagnostik auch Möglichkeiten hat, im
Unterricht zu hospitieren und den Lehrer speziell zu beraten. Der Schulpsychologe kann dann Hinweise
zum weiteren Vorgehen geben, eventuell auch eine Psychotherapie empfehlen. Sollten auch außerhalb
des Unterrichts Auffälligkeiten auftreten, ist eine Beratung beim Kinderpsychologen oder -psychotherapeuten
sinnvoll. In jedem Fall muss eine eingehende Diagnose das weitere Vorgehen bestimmen.

Viele Grüße
Antje Schwarz

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Mein 12 Jahre alter Sohn leidet unter großer Konzentrationsschwäche.
Dies wurde von einem Kinderpsychologen durch Test`s festgestellt.
Ein bei ihm durchgeführter IQ Test kam zu dem Ergebnis dass er überdurchschnittliche begabt ist.
Leider kann er diese Begabung nicht umsetzen wegen seiner Konzentrationsschwäche.
Die Sitzungen beim Psychologen haben ihn noch mehr verunsichert und deswegen haben wir sie nach
einem halben Jahr ohne Erfolg beendet.
Er selber sagt, seit er weiß, dass er diese Schwäche besitzt, sich noch weniger konzentrien kann.
Wer kann mir einen Rat - Tipp geben, wie ich ihm helfen könnte?

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Sehr geehrte Frau L.,

da Ihr Sohn überdurchschnittliche Testergebnisse im Intelligenztest erreichte, ist die Konzentrationsschwäche
möglicherweise das Ergebnis einer permanenten Unterforderungssituation. Vielleicht sollten Sie sich an
jemanden wenden, der sich mit der Förderung hochbegabter Kinder beschäftigt - eventuell kann Ihnen da der Schulpsychologische Dienst weiterhelfen.
Gibt es in Ihrem Bereich diese Möglichkeit nicht, würde ich Ihnen empfehlen, sich trotz Ihrer nicht so positiven
Erfahrungen an einen Kinderpsychologen zu wenden, da nicht nur die Art der Behandlung, der therapeutische
Ansatz für einen Behandlungserfolg von Bedeutung ist, sondern viel mehr die Beziehung zwischen Therapeut
und Kind.

Antje Schwarz

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Hallo, vielleicht hat einer von Euch einen guten Rat für mich. Ich hab das Gefühl, dass ich mich nicht mehr
auf wichtige Dinge konzentrieren kann und lasse mich leicht ablenken. Das fängt bei einem Text lesen an,
jemanden etwas fragen und die Antwort nicht registrieren, Termine vergessen, Schlüssel verlegen,...vorallem
kann ich Dinge nicht mehr richtig durchdenken und Konsequenzen erkennen. Ich weiss, das hat jeder einmal,
aber bei mir wird es von Tag zu Tag mehr und ich bin auch auf der Arbeit nicht mehr leistungsfähig. Dinge
des normalen Lebens verbrauchen auf einmal eine ungeheure Energie und ich muss mich zwingen alles
konzentriert und richtig zu machen. Manchmal habe ich keine Kraft mehr und ich habe auch Angst vor
Konsequenzen auf meiner Arbeitsstelle. Ich arbeite in der EDV-Branche und da heisst es vorallem
"Konzentration und logisches Denken"
Vielleicht gibt es Entspannungs- oder Gedächtnistrainingübungen oder ärztliche Hilfe?
Danke für Eure Hilfe.
Manchmal bekomme ich schon richtige Panikattacken, weil ich nicht mehr weiter weiss.
Herta

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Liebe Herta,

ich empfehle, zur Ursachenabklärung einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie aufzusuchen.
Hier kann dann entschieden werden, welcher Weg in Ihrem Fall am hilfreichsten ist - Psychotherapie,
Entspannungstechniken oder andere.

Möglicherweise ist eine Überlastung in der Arbeit Auslöser für derartige Symptome. Die Panikattacken
weisen darauf hin, dass Sie sich schnell um Hilfe bemühen sollten, um die Symptomatik nicht zu verstärken.

Viel Glück
A. Schwarz

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Hallo Frau Schwarz,

mein sohn ist 6,5 Jahre alt, geht in die erste klasse.
Er erfüllt eigentlich alle Anforderungen, d.h. er kann alle Aufgaben lösen und versteht alles Erklärte.
Nun das eigentliche Problem:
Seit einigen Wochen arbeitet er im Unterricht nicht mehr richtig mit, alle machen ihre Aufgaben, er schaut
während dessen aus dem Fenster, oder starrt die Wand an...auf Fragen dazu antwortet er er habe keine
Lust...kann dieses aber weiter nicht erklären.
Die gestellten Aufgaben (wenn er sie löst) löst er zu langsam, muß er diese allerdings zuhause nachholen,
ist er in kurzer Zeit fertig wenn er von mir beaufsichtigt wird, braucht kleine anstöße .
Er kann alles er versteht alles und zuhause klappt es auch, ärztliche untersuchungen (Kinderarzt) haben
bestätigt das er für die Schule fit genug ist.

Er sieht wenig Fern, spielt viel mit seinen Freunden draussen wie drinnen, Besucht Schwimmkurs und
Fußballverein (ungezwungen), wir spielen vieles gemeinsam (gesellschaftsspiele...) unternehmen oft
etwas und er weiß auch das wir ihn lieben und das auch Fehler zum leben gehören.

Wo kann nun das Problem liegen, wie kann ich meinem Sohn helfen die Lust am lernen zu lernen und
sich besser zu konzentrieren ?

Ich würde mich freuen wenn Sie dazu einen Ratschlag hätten.

Liebe Grüße, Sandra

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Hallo Sandra,

um Ihrem Sohn Hilfestellungen geben zu können, wäre es notwendig die Ursachen für seine Probleme
herauszufinden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten - mit 6,5 Lj. ist er einer der jungen Schüler,
der sich nun in einer Überforderungssituation befindet. Dies muss nicht unbedingt bezüglich der
intellektuellen Bedingungen der Fall sein, sondern in Bezug auf psychische Funktionen, wie die Fähigkeit,
sich über längere Zeit zu konzentrieren oder die Geschwindigkeit von Denk- und Handlungsabläufen und
deren Koordination... Andere Ursachen für die Ablenkung Ihres Sohnes vom Unterrichtsgeschehen können
psychosoziale Probleme sein - seine Beziehung zur Lehrerín oder zu Klassenkameraden oder aber auch die
Unterrichtsgestaltung selbst. Möglicherweise existieren, was nicht immer für Eltern sichtbar sein muss und
oftmals auch für das Kind unbewusst ist, Ursachen im familiären Spannungsfeld. Dazu gehören
z.B. Geschwisterrivalität, Konflikte zwischen den Eltern, Trennungssituationen, Todesfälle in der Familie
oder andere traumatisierende Erlebnisse. Die Verarbeitung dieser Konflikte oder Erlebnisse kann viel
Energie binden, die dann nicht mehr ausreicht, um dem vielleicht für ihn auch nicht sehr motivierenden
Unterrichtsgeschehen zu folgen.

Ich würde Ihnen empfehlen, sich an den zuständigen Schulpsychologen zu wenden, der entsprechend
diagnostisch tätig wird. Sollten Sie die Ursachen eher im familiären Ümfeld oder im Zusammenhang mit
für Ihren Sohn belastenden Situationen in der Gegenwart oder Vergangenheit vermuten, wäre es auch
sinnvoll, sich an einen Kinderpsychologen oder -therapeuten zu wenden.

Herzliche Grüße
Antje Schwarz

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Sehr geehrte Frau Schwarz,

mit großem Interesse habe ich die Fragen und Antworten zum Thema „Konzentrationsschwäche“ gelesen.

Unsere Tochter ist jetzt 10 Jahre alt und in der vierten Klasse. In den ersten zwei Schuljahren noch alles
in Ordnung. In der dritten Klassewurde durch die Benotung dann immer mehr deutlich, dass Sie in Mathe
und Rechtschreibung Schwierigkeiten hat. Auf dem Halbjahreszeugnis bekam sie in Mathe eine Drei (minus)
und in Rechtschreibung eine Vier. Sonst hat Sie Zweien und Dreien. Als vorläufige Empfehlung wurde die
Hauptschule vorgeschlagen. Ihre Klassenlehrerin, sowie die Mathelehrerin beschrieben, dass unsere
Tochter sich schnell ablenken ließe und nicht konzentriert genug mitarbeitet. Wir selbst müssen sie
oft „antreiben“ und sie dazu auffordern z.B. etwas besonders ordentlich zu schreiben oder auszuarbeiten.

Grundsätzlich möchte ich, dass sie zur Realschule kommt, denn so „schlecht“ finde ich die Noten nicht.
Sie selbst möchte es auch. Außerdem finde ich die Beurteilung bei einem 10jährigen Kind doch sehr
verfrüht. Können wir die Entscheidung „Realschule“riskieren oder wäre sie damit nur überfordert?
Was ist richtig?

D. D.

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Sehr geehrte Frau D.,

Sicher kann ich keine Ferndiagnose stellen, aber nach dem, was Sie beschreiben, stimme ich Ihnen zu
und Sie sollten die Möglichkeit des Probehalbjahres nutzen.

Wie sie sicher gelesen haben hängt die Konzentration sehr von der Motivation und dem Interesse ab.
Also besteht immer die Frage, wie sich jemand in ihn interessierenden Bereichen konzentrieren kann,
ehe man eine vorschnelle Diagnose fällt.

Sie könnten natürlich auch überprüfen lassen, ob Ihre Tochter Möglicherweise unter einer
Teilleistungsschwäche in den Bereichen Rechtschreibung und Mathematik leidet. In Berlin gibt es ein
wirklich kompetentes Institut in diesem Bereich mit Zweigstellen im gesamten Bundesgebiet :

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter viel Glück!

A.Schwarz

pfeil

Copyright Antje Schwarz