ich hätte gerne einen rat. seit nur wenigen wochen schwanke ich zwischen magersucht und bulimie - ein teilweise
selbstgewähltes schicksal. essen wurde mir so verleidet, dass ich es schon beinahe als eine sünde ansehe ... und ergo,
wenn ich es tue, es sofort wieder loswerden muss. meine familie ist keine unterstützung, eher das gegenteil. es geht mir
furchtbar miserabel. könnten sie mir vielleicht einen rat geben, wie ich diesen teufelskreis durchbrechen könnte?

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Liebe Nadja, ich kann Ihnen nur empfehlen, sich eine Therapeutin in Ihrer N
ähe zu suchen, um die Ursachen
herauszufinden, die dem Symptom zu Grunde liegen. Nur auf diesem Wege können Sie längerfristig zu einem geregelten gesunden Essverhalten zurückfinden. Vielleicht schauen Sie auch in das Forum dieser Website, da es hier einige
Bemerkungen zu Ihrem Thema gibt. Alles Gute! Antje Schwarz

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D
urch Zufall fand ich diese Seiten, und ich war positiv überascht, daß es so etwas gibt. Es würde mich jedoch
interessieren, ob es im Raum Hamburg (am besten südlich davon)auch eine ähnliche Praxis gibt.
Ich selber (19 Jahre) habe große Probleme mit dem Essen. Auf deutsch: Ich bin viel zu dick und bekomme das
nicht selber in den Griff. Oft wünsche ich mir jemanden, der mir hilft die Selbstdisziplin zu trainieren. Das müßte
allerdings hier in der Gegend sein. Dann interessiert mich noch, ob die Krankenkasse eine solche Therapie überhaupt
trägt. Ich bin ja schließlich schon volljährig und in einer Berufsausbildung. Selber finanzieren könnte ich das aber
sicher nicht.
Wer kann mir weiterhelfen???

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Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine analytische Therapie auch in Ihrem Alter - möglich ist sowohl ein/e Analytische/r Jugendlichentherapeut/in oder ein/e Therapeut/in für Erwachsene. Nach Therapeutenadressen können
Sie sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg erkundigen. Möglicherweise finden Sie auch eine Adresse auf
der Homepage des VAKJP - erreichbar auch über den Link auf meiner Homepage. Viel Glück! A.S.

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Hallo, ich bin 18 Jahre.
Meine Freundin leidet an Bulimie.Und dazu kommt die Magersucht!Sie weiss es, weiss auch, was es bedeutet
und dass es nich gut ist, aber ihre Eltern nich. Ich möchte ihr nun helfen( sie sich auch ), aber ich weiss nich wie.
Wie soll ich mich verhalten, wenn es um dieses Thema geht oder einfach nur, wenn wir essen.Was und wieviel
darf sie essen? Wann? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für nicht-Volljährige?Naja ich mach mir halt Sorgen um sie.

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Lieber John,
es ist gut für Ihre Freundin, dass Sie ihr helfen wollen, da sie auch äußeren Halt braucht, um ihr Problem zu lösen.
Es ist schwierig, einen Rat dafür zu geben, wie sie wieder zu gesunden Essgewohnheiten finden kann und wie Sie
auf sie einwirken können, da dies ja nur das äußere Symptom ist. Deshalb ist es wichtig, die dahinter liegenden innerpsychischen Konflikte therapeutisch zu bearbeiten - z.B. bei einem/r analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten/in. Adressen können entweder auf dem Link zum Therapeutenverband (www.vakjp.de) gefunden oder bei Krankenkasse oder Kassenärztlicher Vereinigung erfragt werden.
Ihrer Freundin können Sie am besten damit helfen, sie spüren zu lassen, dass Sie für sie da sind und Geduld haben,
da es sich um eine Krankheit handelt, die nicht von heute auf morgen verschwindet.
Deshalb wünsche ich Ihnen beiden viel Kraft! Antje Schwarz

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Eigentlich weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll udnd weiß gerade auch gar nicht so recht, ob mir das was hilft.
Aber ich muss es einfach mal rauslassen, denn ich merke wie ich an meinen eigenen Problemen udn den meiner engen
Freunde für die ich immer da bin kaputtgehe. Ich komme schon lange nicht mehr mit meinem Leben klar, da sind so
viel Ängste und Probleme die mich belasten. Ich ziehe mich immer mehr zurück, hasse mich selbst, meinen Körper,
meinen Charcter, habe Angst zu versagen, vor den essstörungen in die ich evt bald abdrifte, den Selbstmordgedanken
usw. Ich weiß, dass ich eigentlcih mit jemanden darüber reden sollte, aber ich traue mich nicht. Alle haben ein festes
Vild von mir, die brave udn gute Schülerin, die stest hilft und selbst keine Sorgen hat udn wenn dann interessiert es
halt nicht. Der Freundin, der ich noch am meisten von mir anvertraut hab, der geht es seit einiger Zeit körperlich
udn dadurch sehr schlecht. Sie kann nix mehr alleine machen ist sozusagen ein Pflegefall. Das belastet mich, da ich
mir auch ihr gegenüber Vorwürfe mache udn versuche sie aus ihren Depressionen ein wenig zu holen.
Ich traue mich nicht mich mit meinen Problemen an irgendwen vom "Fach" zu wenden, da ich 1. von Sozialpädagogen
sehr enttäuscht wurde und 2. mich schäme. Ich weiß, aber dass es so nicht weiter gehen kann....

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Hallo Du! Ich kann Dir nur sehr empfehlen eine Therapie bei einer ambulanten Psychotherapeutin anzufangen!
Ich habe ähnliche Probleme wie Du. Ich kann sehr gut verstehen, daß Du Dich nicht traust, ich stand auch mal
an diesem Punkt. Damals habe ich dann meinen ganzen Mut zusammen genommen und habe den Schritt gewagt.
Und ich bin froh darüber, denn sonst würde ich heute nicht mehr hier sitzen. Vielleicht hast Du ja inzwischen eine
Therapie begonnen, denn Dein Schrieb ist ja schon ein weilchen her. Aber falls nicht, tu es bitte! Denn irgendwann
kannst Du nicht mehr, machst im schlimmsten Fall einen S-Versuch und landest dann in der Psychatrie. Und das
würde ich mir gut überlegen ob Du das willst! Ich hoffe, ich klinge jetzt nicht zu hart oder überheblich. Wenn doch,
ist es auf keinen Fall so gemeint! Du kannst mich ja mal auf dem laufenden halten oder nur so mailen, wenn Du magst!
Mach`s gut! :) Monstermel

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Hallo,

vielleicht kann mir ja jemand helfen! Meine Freundin ist an Bulemie erkrankt. Letzte Woche hat
sie mit mir Schluß gemacht. Sie sagte mir, es sei das beste für uns. Ich bin mit meiner Freundin
1 1/2 Jahre zusammengewesen. Vor 2 Wochen hat sie mir erzählt sie sei an Bulemie erkrankt. Ich habe
es voher wirklich nicht erkannt. Kurz nachdem sie mir das erzählte, hat sie sich auch von mir getrennt.
Ich weiß nicht weiter. Ich weiß nicht, ob ich Ihr helfen kann. Sie hat diese Krankheit seit dem 14 Lebensjahr.
Ihre Eltern wissen von nichts. Ich gehöre zu den wenigen die davon wissen.
Während der Beziehung habe ich sie manchmal aufgezogen, warum sie teilweise soviel essen würde. Manchmal
Ihr auch gesagt, sie solle doch Sport machen, damit sie sich selber wieder wohl fühlt. Ich schäme mich jetzt, das
ich Ihr das an den Kopf geworfen haben, aber ich konnte es doch nicht wissen! Nach Ihren Aussagen macht sie es
mir auch nicht zum Vorwurf.
Ich will sie nicht verlieren. Ihr Wunsch ist es Freiraum zu haben. Natürlich sagt sie auch, Ihre Gefühle wären nicht
mehr so stark, dass sie mit mir eine Beziehung weiterführen will. Ich habe das Gefühl, das sie sich rational
sagt, das Beste ist, diese Beziehung zu beenden, um mir viel Kummer zu ersparen. Das sagte sie mir auch wörtlich.
Wie kann ich Ihr nur klarmachen, das ich zu Ihr stehen möchte! Momentan habe ich für mich beschlossen, Ihren
Wunsch zu befolgen. Das heißt, ich nehme keinen Kontakt auf. Ich wäre heute Morgen fast 500 KM gefahren um sie zu besuchen. Aber das glaube ich, würde sie unter Druck setzten, deshalb habe ich es gelassen.
Ich weiß nicht, ob mein Verhalten richtig ist?! Ich will sie nicht im Stich lassen. Natürlich empfinde ich auch viel für sie.
Ich will sie nicht verlieren. Ich bin so traurig, dass ich von Ihrer Krankheit nichts wußte und nicht entsprechen
reagiert habe. Sie hat mich oft gefragt, wie ich diese oder jene Frau (z.B.) im Fernsehen finde. Sie sahen Ihr fast immer ähnlich. Ich habe dann immer falsch geantwortet, da ich keine Menschen vergleichen kann. Es tut mir so leid.
Ich glaube, ich kann da auch nichts mehr Rückgängig machen. Sie hat jetzt ein neues Leben in einer neuen
Stadt begonnen. Sie will weiterhin den Kontakt auf Freundschaftlicher Basis, aber ich glaube ich kann das nicht.
Vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches erlebt?
Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand antworten könnte. Mark

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Hi,
ich hatte neun Jahre Bulemie und habe es jetzt soweit im Griff.Zum Schluß war es so schlimm, dass ich nur noch
sterben wollte.Ich habe in mir nur noch eine ensetzliche Leere , Trauer und Verzweiflung gespürt. Zu dem Zeitpunkt
war ich seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen.Ich war emotional völlig von ihm abhängig. Er war jemand,
der selbst sehr starke Probleme hatte und nur sich und seine Probleme wahrgenommen hat.Ich war immer für
ihn da und habe mich völlig seinem Leben angepaßt. Er hat immer an mir rumgenörgelt, mir erzählt, dass er sich
in andere Mädchen verliebt hätte und ich habe ihn auch noch getröstet , wenn er wegen ihnen Liebeskummer
hatte. Ich habe mir alles gefallen lassen.Ich hatte absolut kein Selbstwertgefühl mehr.Ich muß dazu sagen,
dass die Krankheit nicht durch ihn enstanden ,aber sicher verstärkt worden ist.Das ganze Thema ist zu komplex,
um es hier schnell zu erläutern. Ich möchte eigentlich nur erzählen wie ich davon weggekommen bin. Ich habe dann angefangen mich von ihm zu lösen, in dem ich versucht habe , Freunde zu finden.ich hatte ja zu diesem Zeitpunkt
keine mehr, da ich mich völlig isoliert hatte.Ich hatte dann das Glück ein Mädchen kennen zu lernen, die dann eine
sehr liebe Freundin wurde. Über sie habe ich dann auch meinen jetztigen Freund kennengelernt. Er ist ein sehr
sensibler , einfühlsamer Mensch, der sehr in sich ruht.Wir haben uns dann ineinander verliebt. Ich muß sagen, dass
mir diese Beziehung sehr geholfen hat aus dem Teufelskreislauf herauszukommen. Er hat mir einfach dadurch geholfen,
dass er mir das Gefühl gegeben hat wichtig zu sein.Das ich so wie ich bin in Ordnung bin. Problematisch war teilweise
nur, dass ich oft nicht wußte wie ich bin, da ich ja nur aus meiner Krankheit bestand.Ich habe ihn oft gefragt, wie
denn eine Frau für ihn sein muß.Gott sei Dank hat er mir immer gesagt , dass er keine feste Vorstellung hat wie eine
Frau zu sein hat.das war genau richtig, da ich sonst wieder versucht hätte, mich an irgendeine Vorstellung anzupassen.
So mußte ich mich mit mir auseinandersetzen und mich kennenlernen.Ich muß aber auch sagen, dass wir miteinander
auch sehr viel Stress , wegen meiner Krankheit hatten, da er teilweise gar nicht damit zurecht kam.Er hat dann aber verstanden, dass nicht von heute auf morgen alles sofort weg ist. Sondern das es viele Minischritte sind.Auf jeden
Fall bin ich jetzt so weit, dass ich mich nicht mehr übergebe( in Ausnahmefällen kann es jedoch vorkommen)und
auch Vorräte im Kühlschrank haben kann ohne Freßattacken zu bekommen. Auch versüre ich in mir nicht mehr so
eine große Leere und fange immer mehr an zu leben.Ich glaube, man kommt aus dieser Hölle nur heraus, wenn man
es selbst will.Solange man das selbst nicht begreift, dass man so nicht leben kann, schafft man es nicht.Ich kann den Freunden von Bulemiekranken nur sagen, versucht ihnen zu zeigen, dass ihr sie so liebt wie sie sind, nimmt nicht
alles zu persönlich, wenn sie sich komisch verhalten und gibt ihnen einen gewissen Freiraum.
Ganz lieb Grüße
Ana

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Hallo,
Bulemiekranke k
önnen sich nur schwer auf Beziehungen einlassen,da sie immer das Gefühl haben, perfekt sein zu
müssen.Sie wollen dem Partner vollständig gefallen und können die geringste Kritik nicht ertragen.Dadurch ist Nähe
nur schwer zu ertragen.Außerdem wollen sie ja ihr eigenes Leben führen, können es aber nicht,da sie ihr Leben
auf den Partner ausrichten , um es ihm recht zu machen.

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Hallo an Alle!
Auch ich habe was zum Thema zu sagen...
Vor 2 wochen hat mein Freund Schluss gemacht.Wir waren zwar "nur" ein halbes Jahr zusammen,aber fü
r mich
war diese Trennung ein riesen Schock,denn ich dachte alles sei in Ordnung.Dieses Gefühl gab er mir auch.
Naja,seitdem hab ich halt das dringende Bedürfniss mich zu ändern.Und angefangen hat es jetzt mit dem Essen.
Ich fühl mich nicht mehr wohl in meiner Haut.Jetzt ist es so,dass ich mein Essen auf zwei Brote und einen Apfel
beschränke.Als heute mein Hunger aber soo groß war,hab ich gegessen.Und zwar viel.Anschließend hab ich mich
so sau elend gefühlt,dass ich zum ersten Mal gebrochen habe.Danach ging es mir einerseits besser,andererseits
hatte ich das Gefühl,oder die Angst,dass nicht alles rausgekommen ist.Ich fühl mich wie ein Versager,weil ich es
nicht geschafft hab,dem Essen den Rücken zu kehren.Vielleicht hat ja jemand Lust zu antworten

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Hallo Du Ich kann dir nur raten, hör damit auf bevor es richtig anfängt und Du Dir denkst, man ist das leicht,
essen und auch noch abnehmen. Dein ganzer Charakter verändert sich, und Du wirst immer unglücklicher.
Ich bin seit 5 Jahren betroffen. Wenn Du möchtest, kannst Du mir mal eine E-Mail schicken und ich erzähl Dir mehr.
Liebe Grüße Sandra

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Hallo Mark, halle auch an alle anderen.Eine Freundin hat mir gestern auch erzählt, dass sie sehr wenig isst, wenn
dann nur Kleinigkeiten. Wenn sie eine ganze Mahlzeit isst, bricht sie.
Ich bin ziemlich am Ende, weil ich es nicht kommen gesehn habe. Wir sind gerade mal eine Woche zusammen,
aber sie ist meine erste Freundin und ich liebe sie wirklich echt total. Ich hätte total angst, sie zu verlieren.
Obwohl ich ihr unbedingt helfen will, bin ich einfach nur total ratlos und weiß nicht, was ich tun soll, weil wir
eigentlich total glücklich sind.

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hallo Marc! ich weiß wie es dir geht mein Freund hat mich auch verlassen und auch weil er magersucht hatte.
Erst habe ich gedacht das ist ein schlechter scherz. Hätte nie gedacht das Jungs so etwas passiert. Auch ich habe
ihm immer gesagt er solle weniger essen. Und jetzt ist er tot er hat sich umgebracht, weil er keinen ausweg mehr
gesehen hat!
So schwer es kling lass den Kopf nicht hängen!
Katrin

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Servus ,
Hmmm wenn ich mir so Deinen text so durchlese, muss ich wohl feststellen das ich nicht der einzige mensch auf der
Welt bin, dem so ein scheiss (sorry ich muss es so nennen) passiert ist.
Ich war selber mit meiner freundin fünf jahre zusammen, mal von der langen freundschafft davor abgesehen, sie war
meine erste grosse Liebe. Eines tages komme ich zu ihr nach hause, die Mutter steht unten und hat tränen in den Augen,
und es läuf eine heftige Disskusion. Ich als kleiner nixblicker stehe da und bekomme nur am ende gesagt: Komm geh
mal hoch zu deiner freundin, die hat nämlich BULEMI (ich muss zugeben ich wusste nichteinmal was das ist.
(ist jetzt sieben jahre her) Konnte mir aber an den aussmasen des streites vorstellen das es etwas böses ist).
Tja und ich ging nach oben, ich erfuhr alles, ich las Bücher darüber, und konnte einfach nicht verstehen warum meine
freundin, meine grosse Liebe eine so dumme krankheit hat, dabei ist Sie doch so inteliegent dachte ich mir. Sie ging in
therapie einmal, zweimal, psychater hin und her ich immer an Ihrer Seite, eines tages machte Sie mit mir schluss,
die begründung: Wir müssen schluss machen, krankheit und bezihung ich muss mich entscheiden und ausserdem
nütze ich dich nur aus durch meine krankheit. Sie entschied sich also einfach so für die krankeheit.
Tja dann war schluss ist jetzt 7 janhre her in etwa. Vergessen habe ich sie noch immer nicht es vergeht eigentlich kein
Tag an dem ich nicht an Sie denke, nicht überlege ob sie gerade zuhause ist und bricht, manchmal sehe ich sie auf der
str. und denke mir: man die packt das nicht Sie hat immernoch kein kilo zugenommen. Familien angehörige die ich ab
und an treffe sagen mir heut, nach 7 jahren man .... du hast das richtige getan sei froh.
Bis heute weiss ich nicht ob ich das richtige getan habe hätte ich ihr helfen können, das schaffen was hunderte von
ärtzen bis her nicht geschafft haben. hätte ich das....?
Innerlich bin ich froh darüber wenn ich heute noch sehe wie ihr umfeld leidet, und ich war damals gerade mal 18 jahre
jung. Jetzt bin ich 24 und leide immernoch ein stück mit.

Sorry das ich soviel geschrieben habe, wollte eigentlich nur verdeutlichen das meine situation vielleicht Deiner nicht
unähnlich ist. Und Dir sagen mark : Ich bin froh das ich abstand gelassen habe, auch wenn es mich heute noch quält
bin ich der meinung, das es nie, eine schöne beziehung hätte werden können, solange die krankheit (oder die sucht)
der Herr über Sie ist. Und was danach ist kann man nie wissen wenn es Liebe war zwischen euch dann wird auch
noch etwas davon da sein wenn Sie die Krankheit besiegt hat.
Trozallem rate ich Dir persönlich:
Triff eine entscheidung und fühle dich WOHL dabei.

Herzlichst Marco

=> mach dir auf keinen fall irgendwelche vorwürfe ,du warst(bist) schließlich mit ihr zusammen und geliebt (lieben )
tut ihr euch auch,das ist das wichtigste .ich bin selber jemand der ziemlich oft bricht,ich würde nur nicht mit meinem
freund schluß machen deswegen und wenn ich zweifel hätte ,wäre es an letzter stelle das zurückziehen vom partner,
was mich unterstützen würde! In so einem Augenblick will man nur die bestätigung,wie schlecht es einem geht ,um
eine begründung zu haben weiter zu machen,also ist die beste hilfe deine unterstützung.zeig ihr wie sehr du sie liebst
und das du ihr helfen möchtest indem du sie respektierst mit ihren fehler und problemen erkundige dich und sage ihr
das,ganz wichtig ist es aber nicht neunmalklug rüber zu kommen,ich denke das wirkt abschreckend.ich wünsch dir
echt das ,alles wieder so einigermassen in lot kommt.lieb grüße aniko.Ich würde mich freuen wenn du dich mal melden
würdest wie we bei euch klappt und ob dir die hilfe von allen die dir schon antwort gegeben haben und mir half! tschüß

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Hey Mark!! Wie geht's? Ich weiss, dass du diese Hilfe-Mail schon vor einem Jahr geschrieben hast, aber als ich es
heute gelesen habe, dachte ich, ich müsste dir Mal schreiben. Ob ich helfen kann oder nicht, weiss ich leider nicht,
aber ich würde dir gerne helfen. Ich denke, du gehörst zu den wichtigsten Personen im Leben deiner Freundin, das
ganz Sicher und es war ganz schön tapfer von ihr, dir das zu erzählen. Das ist schon Mal ein guter Anfang, sie hat
es dir erzählt, denn innerlich sucht sie Hilfe. Du kannst sie unterstützen und ihr zeigen, wie wichtig sie für dich ist,
doch du musst Geduld haben, denn so eine Krankheit verschwindet nicht so schnell. Doch sher wichtig ist auch die
Familie. Ihre Eltern sollten es am Besten erfahren, denn es ist sehr wichtig die Unterstützung der Eltern zu haben.
Alla zusammen sind stärker, denn alleine kann man leider nicht raus. Mit den Eltern kann sie dann auch eine Therapie
machen und so langsam vorwärts kommen. Sie wird merken, dass sie dich braucht und ich hoff, du bist dann für sie da,
denn glaub mir, sie wird es sehr schätzen.
Okay, ich glaube, die mail wurde etwas länger als gesacht, hoff aber, dir eine kleine Hilfe gewesen zu sein. Wünsche
dir alles Gute und kann dir sagen, dass es nicht viel Leute wie dich gibt. DU kannst mit deiner Person froh sein, denn
man sieht, dass sie wichtig in deinem Leben ist und dass du ihr vom Herzen helfen willst, auch wenn das schwer ist.
Also, dann nochmals alles Gute und ein Schritt aufs Mal...
Liebe Grüsse

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Hallo Mark,

ich hoffe, Du brauchst immer noch Rat, was Deine Freundin angeht, immerhin ist es schon ne Weile her, daß Du
dieses geschrieben hast.

Ich habe auch seit über 4 Jahren Bulemie. Ich war jetzt 2 Mal jeweils 3 Monate im Krankenhaus, einmal in der
Psychatrie einmal Psychosomatik. Beides het mir sehr geholfen. Es ist ein Trugschluß, daß Eßgestörte nur
psychosomatisch behandelt werden müssen, denn 98% dieser haben gleichermaßen auch Depressionen, die
unbedingt und vielleicht auch in erster Linie behandelt werden müssen.
Ich habe seit einem Jahr einen Freund, ich werde ihn bald heiraten. Ohne ihn wäre ich niemals so weit gekommen,
wie ich jetzt bin.
Freunde sind das absolut Wichtigste im Genesungsprozeß einer Krankheit, die so viel mit Wertlosigkeitsgefühl
und Verlustangst zu tun haben.
Vielleicht hat, sich Deine Freundin von Dir getrennt, weil sie meint, es sei für Dich eine zu große Belastung, die sie
Dir nicht antun möchte.
Wenn das der Fall ist, ist es wichtig, daß Du ihr klar machst, daß Du diese Bürde gern auf Dich nimmst, weil Du sie liebst,
und weil Du momentan stärker bist als sie und dieses Leid besser tragen kannst als sie. Ganz wichtig ist es außerdem,
ihr keine utopischen Hoffnungen zu machen, wie: mir macht das nichts, das ist für mich kein Problem. Ich liebe Dich,
egal was kommt.
Das wird sie Dir niemals glauben. Wenn das ihr Problem ist, Vertrauen und Liebe zu entwickeln, dann wird ihre
Erfahrung ihr gezeigt haben, daß Du zu blauäugig an die Sache rangehst und sie wird sich noch eher von Dir entfernen.
Du mußt ihr das Gefühl geben, zu verstehen, wie schwer es ist und noch sein wird, gegen diese Krankheit anzukämpfen,
jedoch wird es für sie leichter, wenn sie Deine Hilfe annimmt.
Es ist nicht leicht, so verletzte Menschen von seiner Liebe und Zuneigung zu überzeugen, da mußt Du sehr viel Kraft
aufbringen, aber wenn Du sagst, daß Du sie liebst, dann ist das auch die nötige Kraft, die Du dafür brauchst.
Melde Dich, wenn sich was getan hat.Nora

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Hallo Mark
ich habe vor ca. 2 Monaten das erste mal gemerkt das meine Freundin nach dem essen auf die Toilette geht und
sich übergibt. Als ich sie danach darauf angsprochen habe hat sie alles abgestritten.Sie füllt sich bedrängt und entfernt
sich immer weiter von mir. Wir sind schon seit 5 Jahren zusammen Ich liebe sie überalles und möchte ihr so gerne helfen
aber ich weiß nicht wie,sie lässt mich nicht an sich ran. Ich habe große Angst meinen Schatz zu verlieren, was soll ich
nur tun ich bin sooooo verzweifelt. Aber ich werde sie nicht alleine lassen und meine ganze Kraft dafür aufbringen ihr
zu helfen. Mark mich würde interessieren wie es bei dir und deiner Freundin weitergegangen ist, seit ihr wieder
zusammen? Wäre echt super wenn du mir antworten würdest.
Ich habe noch 2 Lebensweisheiten für euch:
Gib Dich selber nie auf,geniesse auch die schlimmen Zeiten Deines Lebens.

Jeder Tiefschlag kann auch der Anfang von etwas ganz großem sein.

Euch allen alles Gute Tim

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Hallo! Eine Freundin leidet auch an Bulemie und obwohl wir häufig drüber gesprochen haben, habe ich das Gefühl,
daß kein Rankomen ist! Wahrscheinlich leiden Angehörige und Partner fast genauso wie die Betroffenen!? Es ist alles
echt schwierig! Auch sie möchte alleine sein und sagt von sich aus, daß sie mich wirklich liebt, aber keine Beziehung
mit mir führen kann! Ich würde gerne wissen, was aus euch geworden ist! Vielleicht können wir uns mal "privat"
unterhalten und parallen suchen um gemeinsam eine Lösung zu finden, denn ich bin auch verzweifelt!

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hy
ich hab selber seit meinen 14 lebensjahr bulemie und meinen freund hat es sehr belastet ich hab es auch verheilicht
und wende mich von meinen freunden manchmal ab weil ich niemanden mehr sehen will und bin froh das die anderen
mich nicht alleine lassen und es auch merken wenn ich mich von ihnen abwende.

ich kann dir nur raten das du da bist für sie und versuchst sie zu übereden damit sie eine teraphie anfängt, las ihr
selber erst mal zeit villeicht merkt sie dann ja das du es nicht böse gemeint hast

ich hoffe du kannst mir darüber *privat* berichten wie es mittler weile bei euch ist

Ich hoffe das es mit euch wieder klapt
Bye Angelique

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Hi Mark!
Oh man, du scheinst ja echt darunter zu leiden, was bei dir in den letzten Tagen passiert ist. Weißt du, ich hab
auch Bulemie (finde es aber nicht weiter schlimm) und kann daher deine Freundin sehr gut nachvollziehen.
Wie alt ist sie denn? Davon hast du gar nichts geschrieben. Würde mich interessieren, da sie, wie du schreibst,
es ja seid dem 14. Lebensjahr macht... Ich persönlich werde Ende März 15 und mache es ca. seid 1 1/2 - 2 Jahren.
Als ich deinen Text so gelesen habe, musste ich echt nachdenken. Bis gerade hab ich alles für total egal gehalten
und mir von keinem (auch nicht meinem Freund, der mich erwischt hat) reinreden lassen. Aber auf so eine Art und
Weise hab ich das noch nie gesehen... Dass man sich so krass verändert... Alle haben mir gesagt, wie anders ich
geworden bin (ruhiger usw.) aber ich hab sie nie für voll genommen, jetzt denk ich drüber nach. Allerdings würde
ich mir an deiner Stelle mal überleden - und das soll jetzt auf gar keinen Fall vorwurfsvoll klingen!!!! - Gedanken
dürber machen, ob die Sache mit dem "Nicht-verdauen" dich so beschäftigt und du dir den Kopf zermaterst wie
du ihr helfen kannst, oder ob du evt. "nur" leidest, weil sie Schluss gemacht hat? Hmm? Mein Tipp an dich: Lass sie
in Sachen "Bulemie" ganz in Ruhe. Du kannst ihr nicht helfen. Ich weiß ja nicht, wie alt sie ist, aber selbst wenn sie
es noch nicht so lange macht - ein Jahr reicht und man ist total süchtig danach. Wenn sie, wie du es beschrieben hat,
schon immer alles in sich reingestopft hat und danach alles wieder "weggebracht" hat, ist sie es 100pro. Weißt du,
das sind so die typischen Anzeichen wie es so schön heißt. Sie hält das für richtig, auch wenn es mal Zeiten gibt,
in denen sie aufhören will und es auch mal kurzzeitig schafft: Wie beim Sprichwort "einmal Junky immer Junky".
Wenn man einmal richtig süchtig ist, will und kann man davon nicht mehr weg. Die Schmerzen und der Selbstekel
sind einfach zu groß. Also versuch das zu akzeptieren. Das wäre momentan der großte Liebesbeweis den du ihr
machen könntest - ehrlich. Glaub mir!
Was eure Beziehung angeht: Kämpf um sie. Denk nicht an die Bulemie. Nur daran, was du machen würdest,
wenn sie ein ganz "normaler" mensch wäre. Würdest doch auch um sie kämpfen oder?
Hoffe ich konnte dir irgendwie helfen.
Chichi

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hi mark, ich weiß genau wei sich deine Freundin fühlt,denn sie fühlt sich wahrscheinlich so wie ich mich und
dass ist scheisse!Denn auch ich leide seit 1 1/2 Jahren an Bulemie.Und hab mich dadurch auch sehr verändert
bin depressiv,nervös oft sehr traurig habe oft Kopfweh oder Sodbrennen und im Gesicht sehe ich aus wie
eine Leiche!Lass deiner Freundin Zeit,denn sie hat zur zeit mehr,dass essen im Kopf als dich kann ich mir
mal vorstellen.Aber lass sie bitte nicht alleine,denn Bulemie ist eine ernsthafte Krankheit ( obwohl ich mir nicht
helfen lassen will) und dass schlimmste für sie wäre wenn du sie jetzt alleine lässt!eRzähle aber niemanden
davon ( jemanden von den sie es erfragen wüde) denn dann ist dass vertrauen gebrochen und sie ist am
Ende.Aber ich finde es super,dass du so zu deiner Freundin hälst,dass macht echt nicht jeder!Lenk sie
etwas ab macht doch mal zusammen Sport?Hat sie wegen ihrer Figur Bulemie?Oder falls du es nicht
weißt versuche den Grund herauszufinden.Denn ich fühle mich meistens so einsam,dass ich es mache !
Viel. braucht deine Ex einfach jemanden mit den sie reden kann!k Viel Glück och und viel. kannst mir ja antworten ciao

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ich kann euch nur einen Rat geben, so schwer ist auch gerade heutzutage sein mag: ändert euer leben! wenn
ihr z.b. bei den eltern wohnt, fällt es immer auf, wenn man plötzlich andere essgewohnheiten an den tag legt.
zieht um, ändert die arbeit, versucht dort von anfang an das essen umzustellen: ganz kleine portionen, so dass
man nicht groß abnimmt und auf keinen fall gleich zunimmt. lässt sie nicht allein, immer hinterherlaufen und
wenns aufs klo ist. vielleicht auch noch ein neues gemeinsames hobby ausprobieren.

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Hallo Mark,

Deine Freundin suehnt fuer Ihren Vater. Das hat was mit den Zusammenhaengen im Familienverbund zu tun.
Sie wird immer wieder umziehen. Sie wird auch zu Dir keinen gar keinen Kontakt mehr wollen, weil Sie zu
niemanden Konkat haben will.

Deine Freudin will fuer Ihren Vater sterben. "Lieber gehe ich als Du. Ich tue es aus Liebe zu Dir" Das sind so die
Emotionen, welche Deine Freundin steuern.

Doch sie weiss es nicht bewusst. Alles was Du je "schlechtes" zu Ihr gesagt hast, hatte keinen wirklichen Einfluss
auf Sie. Denn Sie ist so verstrickt in andere Dinge, dass Deine Kommentare wirklich belanglos sind, auch wenn Du
Dir Vorhaltungen machst. Mach Dich deshalb nicht verrueckt.

Versuche Deine Freundin zu einem qualifizierten Familienthearpeuten zu bringen. Einer der sich mit Helliger
auskennt. Den zahlt dann wahrscheinlich keine Kasse.

Deine Freudin muss die Probleme Ihrem Vater zurueckgeben. Er muss diese loesen (AUCH WENN ER SCHON TOT
IST!!!!!!!!!!!!!). Nur so kann er wachsen und Sie frei sein.

Und es wartet so ein schoenes Leben auf Deine Freundin, den Sie hat schon heute einen lieben Mann an Ihrer Seite.

So long - und glaube mir, ich spinne nicht.

MFG Andreas

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Lieber Mario,

es ist gut für Ihre Freundin, dass Sie ihr auch weiterhin helfen wollen, da sie äußeren Halt braucht, um ihr Problem
zu lösen. Es ist schwierig, einen Rat dafür zu geben, wie sie wieder zu gesunden Essgewohnheiten finden kann
und wie Sie auf sie einwirken können, da dies ja nur das äußere Symptom ist. Deshalb ist es wichtig, die dahinter
liegenden Konflikte therapeutisch zu bearbeiten. Adressen können entweder auf den Links zu den Therapeutenverbänden
( z.B. www.vakjp.de) gefunden oder bei Krankenkasse oder Kassenärztlicher Vereinigung erfragt werden.
Ihrer Freundin können Sie am besten damit helfen, sie spüren zu lassen, dass Sie für sie da sind, versuchen, sie
zu verstehen und Geduld haben, da es sich um eine Krankheit handelt, die nicht von heute auf morgen verschwindet.
Die Hauptarbeit, Ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen, wird Ihre Freundin leisten müssen. Viel mehr ist sicher
nicht möglich, da es sich um einen innerpsychischen Konflikt handelt, der der Bulemie zu Grunde liegt, den nur Ihre
Freundin lösen kann.
Vielleicht wird Ihre Freundin dann auch merken, dass sie Ihnen wichtig ist, dass Sie diese Krise mit ihr gemeinsam
durchstehen wollen. Finden Sie auf diesem Wege wieder zueinander, wird dies ein gutes Fundament für Ihre
gemeinsame Beziehung sein.

Ich wünsche Ihnen beiden viel Glück!
Antje Schwarz

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Ich habe eine gute Freundin, mit der ich schon im Sandkasten spielte. Durch Zeitmangel etc. ist unsere Freunschaft
auf Eis gelegt worden. Nun sind wir aber gerade wieder dabei einen guten Kontakt aufzubauen. Wir verstehen
uns echt super. Ich mag sie sehr und aus dem Grund
mache ich mir auch Sorgen um sie. Vor einigen Wochen haben wir einen Raclett-Abend gemacht.
Sie hat total viel gegessen ( obwohl sie sehr dünn ist: sie ist ca.1,70m groß und wiegt nur 45 kg!!!).
Im Laufe des Abends war sie zweimal auf der Toilette. Beide Male ziemlich lang. Ein Mal habe ich sie würgen/ Husten
hören!
Vor ca. einem Jahr hatte ihre große Liebe mit ihr Schluß gemcht. Das hat sie sehr mitgenommen! Seitdem hat sie sich
irgendwie fast schon so ein bisschen aufgegeben,finde ich! Sie brach ihr Studium ab, obwohl das ihr großer Traum
war. Sie zerstritt sich mit ihrer besten Freundin, auf die sie nie was kommen ließ! Was kann ich tun?
Ich kenne mich fast gar nicht aus mit Eßstörungen! Ich möchte ihr doch so gerne helfen.
Soll ich sie einfach darauf ansprechen? Wie wird sie reagieren? Was ist, wenn sie mir böse ist?
Kann ich denn überhaupt etwas tun? BITTE HELFT MIR und somit vielleicht auch ihr!
Wäre sehr dankbar über Antworten unter:
Luna

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Hi Luna,

Ich weiss nicht genau, ob es Dir helfen wird, aber meine juengere Schwester hat Bulimie und ich versuche schon
seit drei Jahren, ihr zu helfen. Allerdings glaube ich, man kann da leider nicht selbst soviel tun, was mich sehr traurig
stimmt, denn wer kann ihr denn sonst helfen????
Ich habe mich mit meiner besten Freundin darueber unterhalten, die sowas aehliches studiert und sie erklaerte mir,
dass das ganze Problem darin besteht, dass sich die Person nicht in der Lage fuehlt, Dinge kontrollieren zu koennen.
Und wenn dann Freunde oder Familie versuchen, sich bei dem 'Problem' einzumischen, wird ganz schnell abgeblockt.
Meine Schwester und ich haben uns sonst ueber alles unterhalten, und sie ist eigentlich sehr offen, aber sobald es
um ihre Krankheit geht, erkennt man sie kaum wieder. Meine Mutter hatte es durch Zufall herausbekommen und sie
darauf angesprochen, und sie meine Schwester ist weinend weggerannt. Ich dachte, dass sie vielleicht Hilfe von mir
annehmen wuerde, aber auch dem war nicht so. Leider wohnen wir beide nicht mehr zu Hause, das macht es alles
noch schwerer, und nun hat sie die Bulimie auch schon laenger als drei Jahre und macht es immernoch. Sie hatte eine
Therapie angefangen, aber nach dem Auszug von zu Hause abgebrochen.
Ich glaube, das Beste, was Du fuer Deine Freundin machen kannst, ist, sie zu einer Therapie zu ueberreden. Wenn
Du auf ihre Krankheit ansprichst, wird sie bestimmt anders reagieren, als Du es von einer lieben Freundin erwartest.
Ich glaube, wenn man es selbst nicht macht, ist es sehr schwer, den anderen zu verstehen. Meine sonst so ruhige
Schwester kann jetzt auf einmal ganz aggressiv werden.
Aber ich verstehe so sehr, dass Du Deiner Freundin helfen moechtest, mir geht es genauso, denn es ist ja schliesslich
auch gefaehrlich! Vielleicht kann Frau Schwarz Dir raten, ob Du sie daraufhin ansprechen solltest oder nicht.
Ich habe es damals getan und bin froh, aber immernoch sehr besorgt!

Viel Glueck! Susie

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Liebe Smallest,

was die Miri dir hier schreibt und auch weiter unten, als es ihr mit dem Alkohol nicht so gut ging, halte ich für sehr wichtig.
Dein Eintrag zeugt davon, dass du den Prozess begonnen hast, über dein Problem intensiv nachzudenken - du solltest
ihn im Schutze einer Therapie fortsetzen, da ein außenstehende/r Therapeut/in einen anderen Blick auf die Dinge hat
und dir so weitere Anregungen geben kann, wodurch du dein eigenes Unbewusstes und die Konflikte, die dort gefangen
sind und bearbeitet werden müssen, besser erfassen kannst. Wie man gegen einen unsichtbaren Feind schlecht kämpfen
kann, ist es auch nicht möglich die hinter dem Symptom der Selbstverletzung oder Essstörung liegenden unbewusten
Konflikte zu lösen. Deshalb ist der erste Weg, diese bewusst, also sichtbar zu machen, dann können sie durchgearbeitet
und aufgelöst werden. Mit der therapeutischen Bearbeitung solcher Konflikte ist es dann möglich zu lernen, wie man
auch zukünftig an entsprechende Probleme herangehen kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir und allen anderen, die sich mit Selbstverletzungen, Essstörungen und anderen das
Leben belastenden und einschränkenden Symptomen quälen, die Kraft, sich dem eigenen Unbewussten, den eigenen
Schattenseiten zu stellen und im Schutzraum der Therapie den Weg zum wahren Selbst zu finden.

Alles Gute!
Antje Schwarz

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Abgeschickt von Linda

Jeden Tag nehme ich mir vor, dass ich nicht allzu viel esse und nicht erbrechen möchte und jeden Tag scheitere ich des neuen. Ich bin zwar in einer ambulanten Therapie aber ich scheine doch nicht von meiner Sucht loszukommen.
Ich seh in den Spiegel und nehme nur einen mit Fettzellen versehenen Körper war und wünsche mir jedes Mal endlich wieder dünner zu sein. Ich fasse meinen Körper als dick auf und ich kann einfach nicht anders als essen und brechen.

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Hi Linda

Gestern hatte ich ferngesehen und Achim Reichel erzählte, was ein Klabautermann ist.
Früher glaubten die Menschen im Norden an der Küste, die Seelen verstorbener Kinder würden in Bäume
einfahren. Wurde nun ein solcher Baum gefällt und für ein Schiff als Planke verarbeitet, dann hieß es: Das Schiff
habe einen Klabautermann an Bord.
Jetzt habe ich selber ein paar Fragen nach der menschlichen Seele. Ich suchte deshalb ein Mythen-Forum
und dann landete ich in deinem Posting. Ich gebe zu, ich konnte erst nicht glauben was du da schreibst.
Ich war in meiner Jugend an den Alkohol gekommen. Ich kam an einen Punkt, da gab es für mich nur noch die
Wahl zwischen Leben und Tod und ich entschied mich für das Leben. Das war nicht einfach, aber jetzt im Rückblick
bin sehr froh darüber.
Um das Leben zu finden, muß man dem Tod entsagen.
Vergiß doch den Spiegel, denn der Spiegel zeigt nur das, was du von dir erwartest und nicht das, was du bist,
ein Mensch mit einer Seele.
Wenn du dich einmal entspannen würdest, dich hinlegtest und in Ruhe deine Gedanken beobachtetest, dann
würdest du wahrscheinlich feststellen, daß es immer die gleichen Gedanken sind, die dich plagen, nämlich wie
unattraktiv du dich findest. Diese Gedanken beeinflussen deine Gefühle und deshalb fühlst du dich häßlich.
Du denkst vielleicht, wer so häßlich ist wie ich, den vermißt sowieso niemand und dann denkst du wieder ans
Essen und Erbrechen.
Aber in Wirklichkeit bist nicht du häßlich sondern das Essen und Erbrechen ist häßlich. Könntest es schaffen,
diese negativen Gedanken sich einfach eine Zeit austoben zu lassen, sie zu erkennen, wenn sie dich befallen
und sie einfach gelassen hinzunehmen, dann verschwinden sie nach einer Weile von selbst!
Suche dir alle die Dinge zusammen, welche du liebst und gerne tust. Und dann geniesse diese entspannte Zeit
mit ihnen ganz bewußt und versuche diesen angenehmen Zustand mit der Zeit immer weiter auszubauen.
Beobachte das Schlechte und Genieße das Gute. So machst du dir das Leben so wie es tatsächlich ist – schön!
Und sei nicht so streng mit dir!
Viele Grüße
Martin

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Abgeschickt von Sue

Ich bin 23 Jahre alt und leide seit ca. 9 Jahren an Bulemie. Es waren schlimme 9 Jahre, in denen ich oft die
Kraft zum Leben nicht mehr hatte. Sechs Jahre lang, behielt ich mein "Geheimnis" für mich. Ich dachte es
würde mir sowieso niemand glauben, da ich nie dünn war. Scham, Angst und Hilflosigkeit regierten mich.
Heute, nach dem ich zwei Therapien gemacht habe, denke ich, dass ich auf dem "richtigen" Weg bin, gesund
zu werden. Manchmal bin ich schwach verfalle wieder der alten Gewohnheit. Ich stopfe alles in mich hinein,
mehr und mehr, bis es nicht mehr geht. Bis ich nicht mehr aufrecht gehen kann. Erst dann bin ich gesättigt
und muss diese Last auch sofort wieder los werden.
Heute weiss ich, obwohl ich zum Teil immer noch Attacken habe, sich das alles nicht lohnt.

Meine Gedanken:
Wir sind schön. Du und ich und er und sie. Alle sind wir schön. Wir sind intelligent, und irgendwann werden
auch wir jemanden finden, der das sieht. Der uns versteht. Der in uns hinein sieht und sagt: "Ich helfe dir!"....
auch wenn wir sagen, wir brauche keine Hilfe, auch wenn wir denken wir brauchen keine Liebe, so schreien
wir doch nach Liebe, nach Zuwendung und nach Halt. Unsere Agressionen zeigen unsere Verletzlichkeit, unser
Zerbrechen.
Lassen wir uns helfen. Wir sind nicht allein. Uns kann geholfen werden, auch wenn es noch so aussichtslos
aussieht.
Ich freue mich über jedes Mail von euch. Ob positiv oder negativ, ob froh oder traurig... schreibt mir.
ich höre euch zu.
Viel Kraft an alle!

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Abgeschickt von Stefanie

Es ist schwer darüber zu reden aber ich kann nicht mehr!!!Ich habe seit 2 1/2 Jahren Bulemie !!!
Man hatte mich drei mal versucht zu vergewaltigen und letztes jahr kurz vor Wheinachten hat sich mein
bester Freund umgebracht!!Von meiner verwandschaft kriege ich seit meinem 5 lebens Jahr immer gesagt
wie FETT ich mal wieder geworden bin egal wie viel ich abgenommen habe!!!Ich weiß nicht aber ich fühle
mich nicht wohl wenn ich es nicht jedem recht machen kann!!!Alleine komme ich da nicht raus!!Ich war
auch schon in Psychologischer therapie aber es hat nichts gebracht!!Was kann ich noch machen??

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Hi Stefanie!
Mir geht es ähnlich so wie dir. Ich leide seit ca. 4 Jahren an Bulemie und ich glaube auch nicht mehr daran,
dass ich mal aufhören kann. Meine Eltern wissen davon nichts, genauso wenig meine Freunde und ich glaube,
dass ich auch nicht mit ihnen reden könnte, weil sie mich nicht verstehen können. Im ersten halben Jahr
meiner Krankheit haben mich meine Schwestern öfters kotzen gehört. Sie machten mir aber nur Vorwürfe,
wie ich das nur tun kann aber mehr auch nicht. Sie redeten auch mit meiner Mutter, aber nur so nebenbei,
und die hat mich nicht mal darauf angesprochen. Jetzt können sie mich auch nicht mehr kotzen hören, weil
ich mir den Finger nicht mehr reinstecken muss, jetzt geht’s einfacher.
Mein Problem ist, dass ich den ganzen Tag nur esse, bzw. fast den ganzen. Wenn der Magen voll ist geh ich
kotzen und esse weiter. Ich hab Angst, dass ich es nie schaffen werde davon loszukommen. Eigentlich will
ich nicht mal aufhören und das ist wohl das Erschreckendste.

karin

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Abgeschickt von Martina

Ich bin nun 16 und habe bereits seit mindestens 4 Jahren massive Essstörungen. Anfangs hab ich immer
Diäten gemacht, jedoch wegen meinem unkontrollierten Verhalten nie abgenommen. Ich habe mich im laufe
der Jahre zu einer Expertin im Thema Ernährung gemacht und studierte alle Vitamin- und Kalorientabellen.
Ich wusste zwar das eine Diät in der Jugend nicht das Richtige ist, war aber trotzdem die ganze Zeit mit dem
Thema beschäftigt. Sport mache ich nurnoch um abzunehmen. Oft waren es 10-15 Stunden (ohne Pause)
Ausdauersport in der Woche. Nach einiger Zeit isolierte ich mich immer mehr und aus der erfolglosen Diät wurde
schließlich eine Mischung aus gesunder Ernährung in der Früh und schließlich nach dem ich mich am Nachmittag
nicht mehr stoppen kann Bulemie. Trotz allem bin ich aber nicht untergewichtig.
Nachdem mein Hund der für mich eine wichtige "Bezugsperson" war überfahren worden ist ging es mir immer
schlechter und mein Problem wurde immer größer. Vor allem habe ich aber durch die Probleme mit mir selbst
auch ein großes Problem kontakt zu anderen Jugendlichen zu knüpfen. Ich will endlich aus dem ganzen
Dilemma raus und nicht jeden Tag schon nach dem Aufwachen ans abnehmen denken. Ich würde mich sehr
über eine Antwort freuen.

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hi martina!
Mir geht es ähnlich wie dir bzw. eigentlich genauso. Durch die Krankheit beginnt man sich allmählich von den
anderen zu isolieren. Ist aber auch kein Wunder, weil man ganz andere Gedanken hat als die, die um dich sind.
Ausserdem hat man bzw. ist es bei mir so, dass ich mich in meiner Haut nicht wirklich wohl fühle. Ich fühle mich
zwar nicht zu dick (obwohl ich nicht gerade schlank bin) aber trotzdem fühle ich mich unwohl.
Ich glaube, dass ich ohne meine zwei besten Freundinnen auch keinen wirklichen Sinn mehr sehen würde -
doch es geht weiter und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich irgendwann mal wieder "normal" leben kann.
Versuche deine Grenzen zu sprengen und in eine neue Richtung zu gehen!!!!!!!!!
karin

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Hallo Martina,

Ich habe zwar keine Essstörungen aber finde mich auch zu dick. Vielleicht ist das auch ein Grund wieso ich
mich schneide. ich habe nämlich eine ältere Schwester die eine richtig schöne Modelfigur habe und ich
beneide sie auch sehr darum. Ich habe schon oft versucht abzunehmen aber es nie länger als 4 Tage geschafft.
Weißt du wieso dir deine Figur so wichtig ist? Wissen deine Eltern oder Freunde von deinen Problemen?
LG Klane

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Abgeschickt von nudel

hi ihr,
ich bin gerade mal 15 jahre und leide seit einiger zeit an magersucht und habe dann spaeter bulemie
bekommen.mein tag dreht(e) sich nur darum moeglichst so wenig wie moeglich zu essen und wenn es
auch nur ein bisschen zuviel war,habe ich sofeort alles wieder ausgekotzt.das ist so ziemlich das schlimmste,
was dir passieren kann,wenn du eigentlich deine jugend geniessen willst und nicht staendig daran denken musst,
wann kann ich endlich wieder kotzen?ich habe seit fast 2 wochen nicht mehr gekotzt,worauf ich sehr stolz bin,
doch ich esse dafuer viel zu wenig und nehme deswegen trozdem weiter ab.auch wenn alle leute mich darauf ansprechen,fuehle ich mich zu dick!es ist noch ein langer weg,doch ich hoffe,dass ich eines tages wieder
ein normales leben fuehren kann

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hi du :)
ich bin auch 15 und mir gehts genause wie dir , es ist wie du schon sagstes der reinste horror !
ich war heute in meiner schule bei unserer vertrauenslehrerin und habe mit ihr über alles geredet und ihr
meine geschichte anvertraut - das hat mir wirklich sehr geholfen , einfach mal jemand der einem zu hört -
der einen versteht ... das erleichtert wirklich sehr , deswegen solltest du dich auch unbedingt jemandem
anvertrauen , jemandem der dir zuhört und versucht dich zu verstehen , vielleicht hast du das ja schon
gemacht ,wenn nicht - glaub mir , danach fühlt man sich etwas besser !
wünsche dir alles gute und viel kraft um irgendwann aus diesem teufelskreis zu gelangen , bevor es zu spät
ist ... *knuddel*

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Abgeschickt von Sonni Abgeschickt von elisabeth

Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass ich beginne mich selbst zu hassen(meinen Körper, mein Ausssehen).
Ich fühle mich nicht wirklich als Mensch, denn ich muss den ganzen Tag nur an Essen, Kalorien und wie ich das
alles wieder loswerde nachdenken. Ich esse nicht wirklich viel, ganz normal und trotzdem habe ich das Gefühl
alles loswerden zu müssen.
Ich bin 1.75 groß und wiege 59 kg.
Ich habe zwar echte Freunde doch sie können mir manchmal auch nicht weiterhelfen, weil man sich einfach
in seine Welt zurückzieht. Darum wollte ich fragen ob es auch irgendjemanden gibt dem es auch so geht.
Würde mich über Antworten freuen.

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hallo!

mir geht/ging es ähnlich! ich konnte mich nicht mehr im spiegel ansehen und kotzte auch alles wieder aus
was ich zu mir nahm!
ich konnte auch nicht mit meiner besten freundin drüber reden, weil ich angst hatte, sie würde den kontakt
abbrechen! zusätzlich habe ich noch geritzt!
vor 2 monaten war ich im krankenhaus wegen mandeln und blinddarm! in den 5 wochen habe ich 10 kilo
abgenommen! seit dem ging es mir besser!
aber langsam habe ich (obwohl ich an gewicht nicht zu genommen hab) das gefühl wieder dicker zu werden und
fange wieder an mich vor mir zu ekeln!
ich weiß selbst nicht wie ich da raus kommen soll, aber ich habe beobachtet das ess immer besser ist wenn
ich viel mit freunden unterwegs bin!
also verbringe viel zeit mit deinen freunden und genieße einfach die zeit und fange an (ich weiß das es schwer ist)
die guten dinge zu sehen! das hat mir geholfen!

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Hallo Sonni!
Mir geht es ähnlich wie dir!Ich fühle mich auch zu dick und hätte auch lieber so eine Topfigur wie die Mädchen,
die ich immer sehe.Ich bin 1.65 groß und wiege 56 kg.Ich mache das jetzt seit ca. 2 Jahren,jedoch nicht
regelmäßig!Manchmal öfters manchmal aber auch lange Zeit garnicht!Mein Freund weiß davon.Ich leide oft an Stimmungsschwankungen und schlechter Laune!!!!Das geht meinem Freund voll auf die Nerven!Vorallem wenn
ich meine Figur kritisiere und anderen schlanken Mädchen hinterher schaue!Dann fühle ich mich richtig dick
und hässlich.Ich möchte auch so dünn sein!Ich bin jetzt auf eine neue Schule gekommen und da sind so viele
Madchen die bildhübsch sind und ne tolle Figur haben,dann fühl ich mich ehrlich gesagt voll scheiße!
Mein Freund ist auch auf der Schule und ich habe immer Angst,dass er den hübschen Mädchen hinterher schaut!!!!
Eifersüchtig bin ich nämlich auch noch!Ich meine, ich bin zwar nicht sooo hässlich aber umwerfend finde ich
mich auch nicht gerade, geschweigedenn meine Figur! Ich weiß nicht wie ich lernen soll mit meinem Körper klar
zu kommen!!!!!
Es wäre schön,wenn du nochmal schreiben würdest und sagst wie es dir mitlerweile geht!
Wie alt bist du eigentlich Sonni?
Ciao
Steffi (17J.)

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Ich hab schonmal geschrieben mit der Frage,ob ich Bulemie habe!Naja,ich übergebe mich immer noch
manchmal,aber das schlimmste ist,in den letzten Monaten habe ich extreme Stimmungsschwankungen!!!
Und meine Beziehung leidet auch schon darunter!Mein Freund ist der Meinun,dass er der Gründ für meine
Launen ist,das stimmt aber nicht!!!!!!!Ich liebe ihn doch!!!Das ist komisch,ich kann erst gut gelaunt sein,
und dann hab ich plötzlich ein Stimmungstief!!!Was kann ich tun,um das zu ändern!!!Sonst geht meine
Beziehung noch wegen mir kaputt!!!!!!!Hilfe!!!!!!!!!!Das mit dem Übergeben ist auch so ne Sache!
Manchmal mach ich es und manchmal nicht!!!Aber hängen meine Stimmungsschwankungen vielleicht
damit zusammen!!!!!!!Helft mir bitte!!!Das geht nicht mehr lange gut!!!Ich will meinen Freund nicht verlieren!!!!
Steffi

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Hallo,

also wenn du wirklich solche etremen Stimmungsschwankungen hast, dann ist der Grund wohl nicht das
Übergeben, sondern eher die Folge.
Ursachen für sowas können aber nicht nur seelischer Natur sein, sondern auch Störungen im Gehirn.
Ich selbst litt unter extremen Stimmungsschwankungen, d.h. dass ich erst überglücklich gewesen sein kann,
im nächsten Moment am liebsten jeden Menschen auf der Welt eigenhändig getötet hätte und nach 5 Minuten
schon auf dem Weg zur nächsten Brücke war. Ich konnte meist kaum noch einen klaren Gedanken fassen und
am Ende blieben die glücklichen Phasen ganz aus.
Das nächste Problem war, dass ich dann (anders als du) zur Bewältigung bzw zur Verdrängung immer öfter zum
Alkohol gegriffen haben, bis ich irgendwann in einer Depri-Phase soviel gesoffen habe, dass ich nur noch
durch Glück hier sitzen und das schreiben kann. Daraufhin wurde ich in die Jugendpsychatrie überwiesen,
wo mir wirklich geholfen wurde. Man sagte mir, dass ich unter einer manisch-depressiven Störung leide,
woraus sich dann auch meine alkoholabhängigkeit ergab.
Obwohl ich Psychopharmaka abgelehnt habe und auch nie ne Alkoholentziehung durchgemacht habe,
denke ich, geheilt zu sein. Meine Depressionen kehren zwar noch ab und an wieder, aber bleiben gemäßigt,
wie es halt bei jedem Menschen ist (niemand ist immer glücklich).

Um diesem Terror meiner Gefühle zu entfliehen war meine Therapie von großem Nutzen, deswegen denke ich,
solltest du dich auch an geschulte Personen wagen (und nicht nur an Freunde, da diese, wie ich merken
musste, sehr bald überfordert mit sowas sind). Nur musst du mit dem Willen zu einer Therapie gehen, auch
therapiert zu werden. Und auch wenn du Sachen gesagt bekommst, die dir missfallen, lehn es nicht sofort ab
(auch wenns verteufelt schwer ist) sondern versuche darüber nachzudenken. Und überlege auch, in welchen
Situationen und Momenten deine Downs kommen und wann du glücklich bist. Das kann auch helfen die Ursache
für deine Schwankungen (bzw. die Auslöser) zu finden.
Und ich muss noch sagen, dass es nicht von jetzt auf gleich geht. Es ist ein langer Weg (im Grunde zu vergleichen
mit dem Dante's in "Die göttliche Komödie" - erst musst du durch die Hölle gehen, und das ist wirklich so, um
dann über den Läuterungsberg ins Paradies zu kommen), aber er lohnt sich wirklich. Auch wenn es Jahre dauert,
und dir viel abverlangt, am Ende wirst du sehen, dass es anders nicht hätte weiter gehen können. Und bitte
auch deinen Freund, dir zu helfen, dann wird es sicher ein wenig einfacher. Es ist gut, jmd zu haben, von dem
man weiß, dass er für einen da ist, egal was passiert

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Abgeschickt von Tabris

Ich verspüre seit ungefähr zwei wochen den drang nach dem essen zu erbrechen. Ich esse nicht übermäßig
viel, wie das die meisten kranken tun, aber trotzdem habe ich das gefühl, dass es zu viel war und erbreche.
Ist das wirklich schon Bulemie? Bitte, ich wäre froh, wenn mir jemand eine antwort darauf geben könnte.
take care R.B.

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Es gibt sicher immer Zeiten, die man "zum Kotzen" findet - in diesem Falle kann das Erbrechen ein Ausdruck
dessen sein und mit dem Lösen der anstehenden Probleme auch wieder verschwinden.
Sollte das Symptom über längere Zeit andauern, sich verstärken und nicht mehr zu steuern sein, liegt sicher
eine Bulemie vor, die schnellstens behandelt werden sollte. Je länger das Symptom vorhanden ist, desto so
schwieriger und langwieriger ist auch die Behandlung! A.S.

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also es hört sich wirklich fies an. ich denke was dir vielleicht helfen kann darüber hinwegzukommen, ist dir
irgendeine beschäftigung zu suchen, die am besten deinen tag ausfüllt. irgendetwas was dich ablenkt. ich
würde dir zu sport raten normalerweise, aber bedingt durch deine krankheit bist du recht schwach wie ich
annehme und ich weiss nicht ob das so gut ist dann auch noch die letzten reserven aus den körper zu saugen.
ich hatte mal ein ähnliches problem. ja fast das gleiche. nur nicht so schlimm ausgeprägt. als ich dann meinen
tiefpunkt erreicht hatte, habe ich mir selbst gesagt "das kann nicht das wahre sein". ich habe dann einfach
angefangen zu essen, was das zeug hielt. ÜBER den hunger und das völle gefühl hinaus. das hatte zur folge,
dass ich innerhalb von zwei jahren 30 kg zugenommen habe. nun gehe ich einen schritt weiter, mit sport und
ähnlichen um mich endlich wohl zu fühlen. man kann schon sagen, dass es fast eine krankheit in die andere
richtung ist =). nur ich will jetzt nicht einfach zunehmen sondern muskelmasse aufbauen. ich bin männlich,
also nicht wegen der muskelmasse wundern =)

viel glück noch.

ps. die erste zeit ist die schwierigste. wenn du dann zunimmst und die leute dir das sagen, dann merkst du
selbst wieviel besser das ist und es motiviert dich.

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Hi ich hab diese Seite gestern entdeckt und seit dem kämpfe ich selbst wieder mit dem Drang . Ich weiss selbst
nicht wie man sich zusammenreissen soll , ich hoffe nur das ich es schaffe . Bei mir ist es jetzt 3 Monate her da hatte
auch mein freund mit mir Schluss gemacht aber es brachte mal wieder so gut wie garnichts daran halte ich mich immer
fest. Eigentlich weiss ich doch das es nichts bringt 5 Minuten gehts einem gut und dann wieder schlecht und dein
Freund kommt auch nicht wieder!!!! Bei mir kam alles durch diese Seite wieder hoch da ich auch eigentlich nur eine
minni Diät mache wollte und jetzt angefangen hab zu kotzen und jetzt hab ich auch wieder diesen Drang ! Ich kann
dir und mir nur sagen das es doch eigenlich nichts !!! ändert wir ärgern uns doch hinterher slbst darüber und waren
wir nicht in der Zeit als wir es nicht taten auch ein wenig , ein ganz klein wenig stolz auf uns? Ich versuche mir immer
vor Augen zu halten das es mir in der Zeit in der ichs nicht tat auch mal schlecht ging und ich ohne mich zu schneiden
klar kam und es mir auch wieder besser ging !! Was mich selbst nur so ärgert ist, dass ich zur Zeit keinen Grund haben
dürfte diesen Drang zu spüren ich hab seit 2 Monaten einen super lieben Freund in der Schule ists auch besser
geworden , Ich weiß was ich nächstes Jahr nach dem Abi machen will. Ich versteh wircklich nicht warum ich mit dem
Kotzen angefangen habe und jetzt wieder diesen Drang spüre . Ich bin 150cm groß (womit ich keine Problem habe )
und wiege zur Zeit 48 kg eigentlich nicht viel aber 44 reichen und ich weiß wie schlimm und dürr ich mit 40kg aussehe
aber ich kriege diese scheiß 4 Kilo nicht weg!! Ich hoffe aber das ich aufhören kann mit dem Kotzen spätestens
wenn ich die 44kg hab ! Und schneiden will ich nicht mehr nie nie mehr eigentlich,ich hoffe auch das du es schaffst
nicht wieder anzufangen wir sollten immer daran denken das es auch ging als wir es nicht taten das wir auch lachen
konnten und du sagst doch selbst das du es wegen dem Kerl nicht tun willst also versuchs zu schaffen!!!Und sorry
das ich mich hier selbst auch noch so ausgelassen habe es ist nur irgendwie sehr angenehm zu wissen das man hier
verstanden wird.

pfeil

Copyright Antje Schwarz